Twitter als nützlicher Presse- und Medienkanal für Unternehmen und Medien
| 23. November 2009 | Social Media & Kommunikation, Unternehmenskommunikation
Blickt man einmal nicht auf den Hype „Twitter“, sondern auf die reale Funktionalität und Nutzungsmöglichkeiten des Kurznachrichtendienstes, zeigen sich u.a. im Medienbereich und der Unternehmenskommunikation interessante Einsatzmöglichkeiten. Dabei ist der Microbloggingdienst Twitter für Journalisten, Medien und Unternehmen gleichermassen ein nützlicher Kanal, um an aktuelle Informationen zu kommen oder solche zu verbreiten.
Wie viele Millionen Nutzer der Kurznachrichtendienst Twitter bis jetzt angezogen hat, kann offiziell wohl niemand genau sagen. Und was im Alltag so (belangloses) gezwitschert wird, will niemand wirklich wissen. Abseits des Hypes und der belanglosen Statusmeldungen gibt es jedoch auch Personen, Unternehmen und Branchen, welche Twitter als effizientes und nützliches „Tool“ erkannt haben. Sei es, um neue Kunden zu gewinnen, Support zu bieten, Inhalte zu verbreiten oder an die aktuellsten und neusten Real-time-News und Informationen zu kommen.
Genau diese Funktionen und Möglichkeiten sind es, welche Twitter für die Geschäftswelt interessant machen und auch nach dem Verklingen des (medialen) „Twitter-Hypes“, ihren Einsatz als „Tool“ erbringen.
Einer dieser Einsatzmöglichkeiten findet man im Medien- und PR-Bereich, und verbindet Unternehmen mit Multiplikatoren und Medien.

Newsroom des Daily Telegraph mit Twitterwall (l)
Ereignisse wie die „Demonstrationen in Iran“, das „Flugzeug-Unglücken im Hudson River“ oder die „Terroranschläge in Bombay“ zeigen, wie Medien die Kurznachrichten auf twitter.com beobachten. Und auch die steigende Anzahl an Journalisten, Verlagen und anderen Multiplikatoren (teils hier oder hier gelistet) zeigt, wie Twitter immer stärker als Informationskanal genutzt wird.
Im Newsroom (Büro) des Daily Telegraph (Bild oben) findet sich z.B. eine Twitterwall, welche live Kurznachrichten aus dem Twitter-Netzwerk auf die Leinwand projiziert.
Verschiedene Studien ermittelten in letzter Zeit, dass klassischen Multiplikatoren wie Journalisten und Reporter nicht nur Corporate Tweets folgen, sondern schon ca. fünf bis sieben Prozent von ihnen in den Unternehmensnachrichten Ideen für die Berichterstattung finden. Weitere ca. 28 Prozent der befragten Journalisten halten es für möglich.
Neben E-Mail-Alerts und RSS-Feeds aus Online Newsrooms, zählen damit für die Journalisten auch immer häufiger Corporate Tweets von Unternehmen zu einem beliebten Empfangskanal, um aktuelle News und Updates zu erhalten.
Ob aber Medien und Multiplikatoren sich an die Tweets eines Unternehmens hängen, ist wie an vielen Orten eine Frage der Relevanz, der gebotenen Mehrwerte und der Qualität der Nachrichten und Inhalte. Und dies ist es denn auch, was die Journalisten laut Umfragen bei den Corporate Tweets aktuell noch bemängeln.
Verständlicherweise haben die Multiplikatoren anderes zu tun, als aus den laufenden Kurznachrichten eines Unternehmens, die für sie relevanten Meldungen zu filtern. Den Dialog mit den Kunden oder die täglichen Sonderangebote eines Unternehmens interessieren sie für ihre Arbeit nicht. Stattdessen gilt es für die Unternehmen, ihre Multiplikatoren auf Twitter gezielt mit den für sie relevanten Informationen zu versorgen. Ein Presse-Stream, der ihnen ausschliesslich relevante News und Updates liefert (nicht mehr und nicht weniger), ist daher angesagt.
Per „List“ (Listen) können Journalisten z.B. bequem die Presse-Tweets verschiedener Unternehmen zusammenfügen und erhalten so eine aktuelle Twitterwall, die Live über neue Pressemitteilungen, mediale Inhalte und Termine informiert. Also ein effizienter real-time Kommunikationskanal mit Win-Win-Situation für Medienmacher und Unternehmen.
Was ist wichtig, um von den Multiplikatoren gefollowet (abonniert) zu werden?
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1. Verifikation des Twitter-Accounts
Damit die Multiplikatoren wissen, dass es sich bei den Kurznachrichten um offizielle Unternehmensinhalte handelt, sollte der Twitter-Account auf der Webseite, im Online Newsroom oder Pressebereich des Unternehmens verlinkt sein.
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2. Ausschliesslich relevante Inhalte
Mehrwerte wie Nachrichten über neue Pressemitteilungen, relevante Updates von Ressourcen, News und Terminen. Der Presse-Stream dieser Art ist wie ein RSS-Feed
oder Newsroom E-Mail Alert und damit kein offenes Dialoginstrument (Ausser über Direktmitteilungen).
Was kostet ein (separater) Presse-Stream?
Die Registration und Betrieb eines oder mehrer Twitter-Accounts auf twitter.com ist kostenlos. Und im Gegensatz zu Twitter-Accounts, die sich an Kunden richten (für aktiven Dialog, Support etc.) braucht ein Presse-Stream im Normalfall auch keine zusätzliche Arbeitszeit. Wer bereits Online Social Media Newsrooms einsetzt, um den Multiplikatoren die News per E-Mail Alert und RSS-Feeds anzubieten, hat auch einen direkten Anschluss an twitter.com.
Im Online Newsroom publizierte Nachrichten werden somit auch automatisch (zumindest bei mediaquell-Newsrooms) an den Presse-Tweet des Unternehmens verschickt. Gleichzeitig wird die Verwaltung des Twitter-Accounts direkt im Internbereich des Online Newsrooms integriert, womit auch zusätzliche, individuelle Kurznachrichten versendet werden können.
Wer die Medien- und Pressekommunikation noch nicht über einen Social Media Newsroom verbunden hat, muss auch bei diesem Kommunikationskanal selber Hand anlegen.
Über mediaquell
mediaquell bietet mit den Corporate Quellen umfangreiche Online Newsrooms, Nachrichten- und Social Media Plattformen für Unternehmen und Agenturen, und ist in diesem Gebiet Vorreiter für effizientes Social Media Management und Nachrichtendistribution im World Wide Web. Feedback und neue Erkenntnisse laufen direkt in die Weiterentwicklung der Unternehmensplattformen ein und bieten damit den Kunden die bestmöglichen Online Kommunikationsinstrumente.
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Autor: Stefan Hertach Quelle: TEKgroup (Studie) Bilder: Daily Telegraph, mediaquell Abos: News-Feed | E-Mail | Kommentare | Tweet



































